SKOPOS GROUP

Wir sind ein Teil der SKOPOS GROUP für zeitgemäße Marktforschung.

Eine breit aufgestellte Unternehmensgruppe, die alle zeitgemäßen Marktforschungs-Dienstleistungen unter einem Dach vereint. Digital und innovativ. Von national bis international. Von Kunden-Befragung über UX-Research bis Insight-Community. Von Mitarbeiter-Befragung über Mystery-Shopping bis Customer-Experience und Data Science decken wir alle relevanten Themen und Methoden ab.

Handel
Aufbau einer Insights-Datenplattform für die REWE Group
Short facts

Leistungsumfang

  • Beratung
  • Datenintegration
  • Management der Datenplattform
  • Dashboard-Entwicklung
  • Schulung

Datenquellen

  • Sämtliche kontinuierlichen Daten rund um Markt & Kunde
  • Interne Daten

Alle Insights-Daten an einem Ort: Für eine schnellere Time-to-Insight und tiefere Erkenntnisse

Wie viele Marktforschungs- und Insights-Abteilungen, sah sich auch die Business-Insights-Abteilung der REWE Group mit einer Vielzahl an kontinuierlich wachsenden Datenquellen konfrontiert: regelmäßige Tracking-Studien zu Marke, Produkten und Kunden, kontinuierliche CX-Programme mit Touchpoint-spezifischen Fragebögen, Social Media Feedback und Kennzahlen über Markt und Wettbewerb sind nur einige der wichtigsten Datenquellen. Kernaufgabe der Business-Insights-Abteilung ist es, diese Datenquellen und die daraus resultierenden Projekte kontinuierlich zu betreuen und regelmäßig relevante, strategische Erkenntnisse abzuleiten. Sie werden in der gesamten Organisation angefordert und verwendet. Die vorhandenen Daten sollen künftig noch intensiver und umfassender genutzt werden. Doch die bisherigen Prozesse und Arbeitsweisen kommen dabei an ihre Grenzen. Darum ist der Bedarf nach mehr Automatisierung und modernen Prozessen für die Arbeit mit Daten groß.

Im Rahmen der hier dargestellten Case Study zeigen wir, wie wir das Business Insights Team der REWE Group dabei unterstützt haben, eine moderne Datenplattform zu etablieren, um künftig noch effektiver mit den gewonnenen Insights-Daten arbeiten zu können.

„Durch die vielen verschiedenen Stakeholder gibt es in der Umsetzung auch mal unerwartete Hürden. SKOPOS ELEMENTS bringt die notwendige Flexibilität mit, für uns passende Lösungen zu finden und so kontinuierlich den Projektfortschritt sicherzustellen. Das agile Projektsetup hilft uns dabei. So können wir flexibel Umsetzungspakete priorisieren, wodurch wir auch in kurzer Zeit den Mehrwert unseres Vorhabens im Unternehmen demonstrieren können.
Man merkt, dass SKOPOS ELEMENTS viele Jahre Erfahrung im Umgang mit Insightsdaten hat: Wir müssen nicht erst erklären, was Befragungsdaten, Codebücher oder Variablen-Labels sind. Gleichzeitig bringt das Team die Erfahrung im Umgang mit APIs und Cloud-Lösungen mit, um neue und schnellere Wege zu finden, wie wir Daten integrieren können.“
Friederike Ulmer - Managerin Projekte von Business Insights, REWE Group

Die Herausforderung: Effiziente Datenbewältigung

Die Business-Insights-Abteilung der REWE Group betreut zahlreiche Projekte rund um die Themen Kunde, Marktlage und Wettbewerb. Dabei werden regelmäßig Marktforschungsstudien durchgeführt, die die gesamte Bandbreite der Methoden ausschöpfen. Neben klassischen Befragungen werden auch Marktdaten einbezogen. Wie in vielen anderen Marktforschungsabteilungen auch, werden viele dieser Projekte mit externen Instituten als Datenlieferanten durchgeführt. Damit ergibt sich eine umfangreiche, aber auch heterogene Datenlandschaft: Es gibt unterschiedlichste Datenstrukturen, Dateiformate und Quellen, die üblicherweise ausschließlich isoliert betrachtet werden. Um Ressourcen und vorhandene Daten effizient zu nutzen, sollen diese Daten umfassender und zusammenhängender analysiert werden.

Parallel steigt der Bedarf, zusätzliche Daten aus internen Datenbanken in die Analysen einzubeziehen, um zusätzliche Perspektiven aufzuzeigen. Auch werden die Daten der Marktforschung in verschiedensten Unternehmensbereichen für Reportings und Analysen verwendet. Ein regelmäßiger Austausch von Daten ist erforderlich – soll aber auch gleichzeitig nur wenige Kapazitäten im Team binden.

Insgesamt werden also Strategien und Lösungen benötigt, die eine moderne und effiziente Arbeit mit einer Vielzahl von Daten ermöglichen. Da intern nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung stehen, unterstützen wir die REWE Group von der Konzeption über die Implementierung bis zur Schulung von Mitarbeitenden.

Hier siehst Du einen Modern Data Stack:

Viele verschiedene Tools mit unterschiedlichen Aufgaben.

Die Lösung: Ein Modern Data Stack

Diese verschiedenen Anforderungen können durch eine moderne, Cloud-basierte Datenplattform bedient werden: Hier stehen zentral und leicht verfügbar sämtliche Daten zur Verfügung. Die zentrale IT-Abteilung der REWE Group stellt die notwendigen Technologien dafür bereit, sodass Fachbereiche ihre eigenen Datenplattformen betreiben und über die gemeinsame technologische Basis Daten mit anderen Abteilungen austauschen können.

Bei der Lösung setzen wir auf einen sogenannten Modern Data Stack, das heißt, verschiedene, moderne Tools kommen zum Einsatz, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. So ergibt sich eine modulare Lösung, die auch künftig weiterentwickelt und angepasst werden kann. Durch die Nutzung von kommerziellen Open-Source-Lösungen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Tools für den eigenen Anwendungsfall anzupassen und zu erweitern und gleichzeitig Betriebskosten niedrig zu halten. So wird zudem eine Anbindung an einen Anbieter vermieden, was Flexibilität schafft.

Durch die Unterstützung der IT-Abteilung arbeiten wir im Sinne einer Beratung direkt auf der Infrastruktur der REWE Group. Die Bereitstellung und den kontinuierlichen Betrieb der Infrastruktur übernimmt die zentrale IT-Abteilung selbst.

Die Umsetzung: In sechs Schritten zu einer zentralen Datenplattform

Für die Umsetzung einer Datenplattform stehen mittlerweile sehr viele Tools und Angebote zur Verfügung. Von Komplettlösungen wie Databricks oder Microsoft Data Fabric bis hin zu spezialisierten Tools für einzelne Aufgaben. Im Sinne eines Modern Data Stacks haben wir uns für einen modularen und flexiblen Aufbau entschieden, der Tools nutzt, die bereits in der Systemlandschaft etabliert sind und Tools verwendet, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. So entsteht ein modulares, aber eng verzahntes System mit passenden Tools für jeden Schritt:

  • Automatisierte Datenintegration (E- + L-Schritt)
  • Datentransformation (T-Schritt)
  • Cloud-basierte Datenbank (Data Lake/Lakehouse)
  • Workflow Orchestrierung
  • Dashboard/Reporting: Tableau

Die Entscheidungen für die Tools wurden gemeinsam mit der Business-Insights-Abteilung der REWE Group und verschiedenen internen Stakeholdern im Rahmen von Workshops besprochen.

Mit Befragungs- und Marktdaten sind wir als Teil der SKOPOS GROUP bereits bestens vertraut. Daher verstehen wir die besonderen Anforderungen von Befragungsdaten und die inhaltlichen Besonderheiten von Marktdaten und können zügig mit einer Integration loslegen. Einige wichtige inhaltlichen Aspekte haben wir in gemeinsamen Workshops besprochen. So verbinden wir unsere technische Perspektive mit der Expertise und dem Fachwissen unserer Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der REWE Group.

Die verschiedenen Bausteine der Datenplattform müssen zunächst aufgesetzt und konfiguriert werden. Hierbei setzen wir auf Infrastructure-as-Code-Lösungen, wie Terraform, OpenTOFU oder Ansible. Durch die Beschreibung des technischen Set-ups mittels Quelltexts haben wir

  • eine transparente Dokumentation der Infrastruktur,
  • eine Versionierung von Veränderungen,
  • die Möglichkeit schnell Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen aufzubauen,
  • eine Lösung, um bei gravierenden Fehlern die Infrastruktur in kurzer Zeit neu aufzusetzen.

Da die Infrastruktur durch die REWE Group bereitgestellt wird, gibt es hier regelmäßigen Austausch mit der IT-Abteilung zur Konfiguration und Anpassung unserer Lösung in die Zielsysteme.

Die verschiedenen Datenquellen werden von uns in die Infrastruktur integriert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf folgenden Aspekten:

  • Automatisierung
    Wir streben bei der Datenintegration einen hohen Grad der Automatisierung an. Einige der Datenquellen aktualisieren sich täglich (oder häufiger) – hier ist also Automatisierung der Schlüssel zum Erfolg. Aber auch für monatliche oder jährliche Datenerhebungen denken wir Automatisierungen konsequent mit, damit die Datenintegration so wenig Aufwand wie möglich mit sich bringt. Das erhöht die Akzeptanz der Datenplattform und beschleunigt die effektive Arbeit mit den Daten.

  • Testing der Datenqualität und -konsistenz
    Bei der Integration und der Transformation der Daten nutzen wir zentrale Features der gewählten Lösung sowie Best Practices der Softwareentwicklung. Das bedeutet, dass sämtliche Daten an verschiedenen Stellen der Aufbereitung auf Qualität und Konsistenz geprüft werden. Bei Problemen mit den Daten werden die entsprechenden Data Engineers so direkt informiert und Fehler können schnell behoben werden.

  • Kontinuierliche Veränderungen der Datenstruktur
    Insbesondere bei Tracking-Studien ist es üblich, dass regelmäßig Fragebögen angepasst werden. Das bedeutet jedoch, dass sich Datenstrukturen verändern – und das stellt für automatisierte Daten-Pipelines eine Herausforderung dar. Ist diese Anforderung jedoch für Datenquellen frühzeitig bekannt, können wir sie berücksichtigen und sicherstellen, dass Datenstrecken weiterhin fehlerfrei funktionieren.

Parallel zur Datenintegration haben wir begonnen, erste inhaltliche Use Cases als Tableau-Dashboards umzusetzen. Aus unserer Sicht ist dabei ein agiler, pragmatischer Ansatz zielführend: Welche Fragestellungen sollen mit Priorität beantwortet werden? Und welche Datenquellen werden hierfür benötigt? So stellen wir sicher, dass die wichtigsten Datenquellen frühzeitig in der Datenplattform integriert werden und durch erste Dashboards auch schnell der Mehrwert im Unternehmen demonstriert wird.

Die Umsetzung der Reports erfolgt in Tableau und greift unmittelbar auf die Datenmodelle zu, die in der Datenplattform definiert wurden. So aktualisieren sich die Dashboards automatisch, sobald neue Daten vorliegen. Durch Tableau-Funktionen wie „Subscriptions“ und „Alerts“ können User der Dashboards auch über neue Daten direkt informiert werden.

Die Nutzung einer zentralen Datenplattform bedeutet für die REWE-Teams eine große Veränderung. Daten werden nicht mehr einfach über E-Mails oder SharePoint in Excel geladen, um ausgewertet zu werden. Die Daten liegen stattdessen in einer zentralen Plattform und können dort direkt verknüpft und analysiert werden. Damit gehen einige neue Tools und Software-Pakete einher, die für betriebliche Marktforschende zunächst meist fremd sind. Auch das Bearbeiten von Dashboards ist nicht für alle so intuitiv wie für unsere Data Analysts.

Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen und das gesamte Team bei der Veränderung zu unterstützen, führen wir Workshops und Demo-Sessions durch. Sie zeigen den Nutzen und die Möglichkeiten auf und leiten die Kolleginnen und Kollegen an, wie sie künftig mit Daten auf der Plattform arbeiten können. So können noch mehr Erkenntnisse aus den Daten gewonnen werden.

Umsetzungsbeispiel

REWE führt eine regelmäßige Befragung von 1.000 Personen durch, um ein kontinuierliches Bild der Verbraucherstimmung zu erhalten. Hierbei werden Fragen zu verschiedenen Lebensbereichen gestellt, vom Einkaufsverhalten über politische Ansichten bis hin zu Freizeitgewohnheiten. Dieses Tool ist ein unerlässliches Werkzeug in der Einschätzung von Trends und Stimmungen in der Bevölkerung.

Die bisherige Auswertung dieser Daten erfolgte manuell über Excel und PowerPoint. Auf diese Weise war lediglich ein Reporting auf Monatsbasis möglich und hat dafür bereits viele Kapazitäten gebunden. Mit Einführung der Datenplattform werden die Daten vom externen Dienstleister nun automatisiert auf Wochenbasis eingebunden: Sobald die Daten vom Dienstleister bereitgestellt werden, sind sie innerhalb von maximal einem Tag auch in der Datenplattform verfügbar. Ein Tableau-basiertes, interaktives Dashboard ermöglicht die flexible Auswertung des Datensatzes innerhalb kürzester Zeit. Neben Standard-Ansichten für wiederkehrende Auswertungen, besteht auch die Möglichkeit, das sich kontinuierliche verändernde Set an Fragen in unterschiedlichen Aggregationen und Darstellungsweisen auszuwerten.

Das reduziert die Zeit der Analyse massiv und erlaubt, auch auf wöchentlicher Basis visualisierte Auswertungen bereitzustellen. Die Relevanz der Befragung nimmt damit für Entscheidungsprozesse zu – bei gleichzeitiger Reduktion der notwendigen Kapazitäten für die Auswertung.

Erfolgsfaktoren

Für eine erfolgreiche Umsetzung haben wir in diesem Projekt die folgenden Erfolgsfaktoren ausgemacht:

  • IT-Support: Bei Umsetzung auf Basis der Kundeninfrastruktur ist die Zusammenarbeit mit der zentralen IT-Abteilung unerlässlich.
  • Übersetzer & Vermittler sein: Zwischen Fachbereich, IT-Abteilung und Data-Science-Teams vermitteln und verschiedene Sprachen übersetzen können.
  • Geduld: In der Praxis gibt es immer wieder Hindernisse – daher lässt sich ein solches Set-up nicht über Nacht implementieren. Realistische (und agile) Projektplanung und klar definierte Use Cases als Quick Wins ermöglichen ein schnelles Vorankommen.
  • Neue Tools und Skills: Gemeinsam das Team für die Zukunft ausrichten.
  • Verändertes Mindset: Die Art, wie mit Daten gearbeitet wird, verändert sich. Damit gehen neue Rollen einher, die auch neue Möglichkeiten, Entwicklungsperspektiven und Verantwortlichkeiten eröffnen.

Der Nutzen

Mit der neuen Datenplattform für Insights-Daten gewinnt REWE ein mächtiges Tool, um in einer Welt mit einer stetig wachsenden Menge an Daten zu bestehen. Daten werden so ein noch wichtigeres Asset für REWE, als sie es bisher ohnehin schon waren.
Die Insights-Datenplattform ermöglicht:

  • Eine schnellere Time-to-Insight
  • Alle Daten an einem zentralen Ort zu haben
  • Die schnelle Verknüpfung von unterschiedlichen Daten – zur Beantwortung völlig neuer Fragestellungen
  • Die einfache Erstellung von interaktiven Dashboards
  • Beschleunigte Arbeitsweisen
  • Einen einfachen Austausch von Daten über einen Data Mart
  • Die Moderation des Change Prozess schafft Vertrauen und Offenheit
Dein Ansprechpartner:
Christopher Harms
Co-Founder & Managing Director
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